
Vorträge und Keynotes
Geschichte ist mein Werkzeug. Geschichten sind meine Leidenschaft.
Als promovierte Kunsthistorikerin und Spurensucherin bringe ich auf die Bühne, was in Archiven, Familiengeschichten und Unternehmenschroniken wartet: Zusammenhänge die überraschen, Perspektiven die verändern, Fragen die bleiben.
Meine Vorträge verbinden historische Tiefe mit erzählerischer Leichtigkeit. Komplexe Themen werden zugänglich — ohne vereinfacht zu werden. Und das Publikum verlässt den Raum mit etwas, das es vorher nicht hatte.
Ob Keynote für Unternehmensveranstaltungen, Fachvortrag für Kulturinstitutionen oder Impulsvortrag für ein gemischtes Publikum — ich passe Format und Tiefe an Ihr Ziel an.
Mitglied im Kulturbeirat der Stadt Wiesbaden
Bekannt aus · ZDF · WDR · Stern · Deutsche Welle
Keynotes
Ihr inspirierender Vortrag für Unternehmensveranstaltungen, Jubiläen, Führungskräfte-Events und Kulturveranstaltungen

Spurensuche - warum Erinnerung kein Luxus ist
Was bleibt, wenn wir vergessen? Und was verlieren wir, wenn wir nicht mehr wissen woher wir kommen?
Diese Fragen klingen philosophisch — aber sie haben sehr praktische Antworten. Für Menschen genauso wie für Unternehmen.
Als promovierte Kunsthistorikerin und Spurensucherin verbinde ich in dieser Keynote historisches Denken mit unternehmerischer Relevanz: Warum ist Erinnerungskultur kein nostalgisches Hobby sondern ein strategischer Vorteil? Was können Unternehmen von Historikerinnen lernen? Und wie entscheiden wir — als Gesellschaft und als Organisationen — was es wert ist, bewahrt zu werden?
Die Keynote verbindet überraschende historische Beispiele mit konkreten Impulsen für die Gegenwart. Sie ist inspirierend, inhaltlich fundiert und hinterlässt eine Frage, die bleibt.
Dauer: 45–60 Minuten, auf Wunsch mit anschließender Diskussion
Zielgruppe: Führungskräfte, Kulturverantwortliche, Veranstaltungen zu Transformation, Identität und Unternehmenskultur

Corporate Memory: Wie kollektive Erinnerung Teams zusammenschweißt und resilient macht
In Zeiten von Homeoffice und Fluktuation suchen Mitarbeiter nach Sinn und Zugehörigkeit. "Corporate Memory" stiftet genau diese Identität.
Erfahrung, Entscheidungen, Fehler und Erfolge: In jedem Unternehmen steckt ein enormes kollektives Gedächtnis. Aber es ist selten dokumentiert. Es steckt in Menschen — und geht mit ihnen, wenn sie das Unternehmen verlassen.
Corporate Memory ist mehr als Unternehmensgeschichte. Es ist das unsichtbare Bindegewebe das Teams zusammenhält, Orientierung gibt und in Krisenzeiten den Unterschied macht zwischen Panik und Handlungsfähigkeit.
In diesem Vortrag zeige ich, wie Organisationen ihr kollektives Gedächtnis sichtbar machen, bewahren und strategisch nutzen — für stärkere Teams, bessere Entscheidungen und eine Kultur die trägt.
Dauer: 45–60 Minuten, auf Wunsch mit anschließender Diskussion
Zielgruppe: HR-Verantwortliche, Führungskräfte, Organisationen in Wachstums- oder Transformationsphasen

Zukunftsfähig durch Geschichte
Was wir aus der Vergangenheit für die Krisen von morgen mitnehmen.
Geschichte ist kein Archiv. Sie ist Werkzeug.
Jede Krise hinterlässt Spuren — in Unternehmen, in Gesellschaften, in Menschen. Die Frage ist nicht ob wir aus der Vergangenheit lernen können. Die Frage ist, was wir mitnehmen — und was wir getrost zurücklassen.
In diesem Vortrag gehe ich der Frage nach, wie historisches Denken auf Krisen vorbereitet: Welche Muster wiederholen sich? Was haben Organisationen, die Krisen überstanden haben, gemeinsam? Und warum ist der Blick zurück kein Zeichen von Schwäche, sondern von strategischer Reife?
Zwischen Ballast und Gold zu unterscheiden — das ist keine Frage des Archivs. Das ist eine Führungsaufgabe.
Dauer: 45–60 Minuten, auf Wunsch mit anschließender Diskussion
Zielgruppe: Führungskräfte, Krisenverantwortliche, Teams in Transformationsprozessen
Fachvorträge
Themenschwerpunkte: Kulturgutschutz, Geschichte, Erinnerungskultur


Die Monuments Men and Women in Wiesbaden
George Clooney hat ihnen ein Hollywood-Denkmal gesetzt: den “Monuments Men” , jener amerikanischen Kunstschutzeinheit, die sich gegen Ende des Zweiten Weltkriegs auf eine abenteuerliche Schatzsuche machte, um europäische Kulturgüter zu bewahren. Was in der Hollywood-Verfilmung nicht zur Geltung kommt: Die Geschichte der Monuments Men hört nicht mit dem Auffinden der Kunstwerke in den Salzbergwerken und anderen Auslagerungsstätten auf. Im Gegenteil – das wahre Verdienst dieser Kunstschutzoffiziere fängt gegen Kriegsende erst an. Und zwar im Gebäude des heutigen Landesmuseums Wiesbaden.

Value of Memory – Warum uns Kulturerbe so viel wert ist
Warum sind uns bestimmte Dinge so wichtig? Ein Foto, ein Brief, ein Gebäude – oft sind es genau diese Objekte, die Erinnerung tragen. Doch ihr Wert liegt nicht im Objekt selbst. Er entsteht durch das, was wir ihm zuschreiben: durch Geschichten, Erfahrungen und gesellschaftliche Deutungen. In meinem Vortrag zeige ich, wie sich dieser Wert zusammensetzt – materiell, historisch, emotional, politisch und symbolisch – und warum er sich im Laufe der Zeit verändert.
Gerade in Zeiten von Krisen wird deutlich, wie wirksam diese Zuschreibungen sind: Kulturgüter werden geschützt, geraubt oder zerstört, weil sie für Identität und Erinnerung stehen. Der Vortrag lädt dazu ein, Kulturerbe neu zu denken – als etwas, das nicht einfach existiert, sondern immer wieder neu entsteht.
Was ist uns unsere Erinnerung wert?
Der Vortrag richtet sich an alle, die sich für Geschichte, Kunst und gesellschaftliche Zusammenhänge interessieren – und die verstehen wollen, warum uns bestimmte Dinge so viel bedeuten.

Gesammelte Leidenschaft: Frauen als Förderinnen der Kunst
Hinter vielen großen Kunstsammlungen, Museen und Künstlerkarrieren standen Frauen, deren Einfluss lange unterschätzt wurde. Sie finanzierten Kunst, retteten Werke, bauten Sammlungen auf, eröffneten Netzwerke – und schrieben Kulturgeschichte, oft im Hintergrund. Die Kunsthistorikerin Dr. Tanja Bernsau rückt in ihrem Vortrag schlaglichtartig einige dieser Kunstmäzeninnen in den Fokus.
Stimmen zu den Vorträgen
Christopher Naumann
Leiter Kulturamt Stadt Flörsheim
Tanja Bernsau verbindet fachliche Klarheit mit einem feinen Gespür für Sprache und Wissensvermittlung.
Komplexe historische Zusammenhänge werden von ihr publikumsgerecht aufbereitet und verständlich gemacht. Hierbei spielt der persönliche Wissenshintergrund des einzelnen Zuhörers weniger eine Rolle, denn Frau Bernsau schafft es in Ihren Vorträgen Jeden abzuholen und mitzunehmen.
In ihrem Vortrag zu den Monuments Men im Kunstforum Mainturm (Flörsheim) hingen die Zuhörer ihr förmlich an den Lippen und waren nach kurzweiligen knappen 60 Minuten immer noch nicht satt.
Ich danke Frau Bernsau für ihre professionelle und unkomplizierte Zusammenarbeit.
Anja Beisiegel,
Vertreterin der Frauen im Sozialverband VdK Wiesbaden
Edith Standen, eine fast vergessene Monument Woman
Es ist schon eine Kunst, mit einer fast unbekannten Person wie der Monument Woman Edith Standen einen Nachmittag für kunsthistorische Laien zu gestalten. Dr. Tanja Bernsau ist es bei Ihrem Vortrag in der Reihe „Mittwochs Mittendrin“ gelungen, mit den Monument Women (und Men) eine Facette der Kunstgeschichte zu beleuchten, die - nicht nur unter Nicht-Fachleuten - eher unbekannt ist. Und - ganz nebenbei - zeichnete die Referentin ein lebendiges Bild der mutigen und streitbaren Wissenschaftlerin Edith Standen.
Dr. Tanja Bernsau hat das eher spröde Thema „Kulturgüterschutz bei bewaffneten Konflikten“ so lebensnah aufbereitet und so engagiert und kenntnisreich präsentiert, dass die Zuhörerinnen begeistert waren.
Jobcenter Breisgau-Hochschwarzwald
Betriebliches Gesundheitsmanagement
Tanja Bernsau ist vieles – außer langweilig! Für unseren Online-Vortrag zum Thema „Introvertiert-Extrovertiert?!“ haben wir mit Frau Bernsau die absolut richtige Wahl getroffen! Kompetent, kurzweilig und unterhaltsam….ein Vortrag mit (leiser?!) Intro-Superpower! Herzlichen Dank.
Du bist nicht nur eine Bernsau, Du bist auch eine „Bühnensau“. Gratuliere. Denn das war gar nicht so intro.
Hermann Scherer
Bestsellerautor, Berater, Redner
Anja Beisiegel,
Vertreterin der Frauen im Sozialverband VdK Wiesbaden
Weibliche Kunstförderung: Mäzeninnen und Sammlerinnen
Dr. Tanja Bernsau hat uns bei unserem 4. Inklusiven Afterwork Treff in Wiesbaden mit Ihrem Vortrag über weibliche Kunstförderung begeistert. Sie stellte und Mäzeninnen und Sammlerinnen aus mehreren Jahrhunderten vor und löste sie so aus dem Schatten der eher männlichen Kunstgeschichtsschreibung. Der Vortrag war lebendig, unterhaltsam und dabei fundiert und solide recherchiert. Unabhängig vom jeweiligen Wissensstand erfuhren Laien und kunsthistorische Interessierte Neues und Nachdenkenswertes zum Thema Frauen in der Kunst(-Geschichte).
Impulsvortrag aus 2023 — aktuelle Themen siehe oben.
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